Die Chronik des Uslarer Badelandes

Das Uslarer Badeland wurde 1976 als Hallenbad gebaut und 1977 in Betrieb genommen. Es wird mehrmals modernisiert und erweitert, unter anderem mit der 80 Meter langen Riesenrutsche, die seit Oktober 1986 in Betrieb ist.

1999: Zum Jahresende schließt das benachbarte Freibad Uslar.

2001: Letzter Umbau für 3,3 Millionen Mark, vor allem für den Bau des Außenbeckens. Damals hatte das Bad einen Personalstamm von 16 Leuten.

2011: Im Januar gründet sich wegen der bevorstehenden Schließung des Badelandes eine Bürgerinitiative zum Erhalt des Bades. Anfang April gründet sich daraus der Förderverein.

Am 31. Mai schließen die Stadtwerke das Bad wegen zu hoher Unterhaltungskosten.

Über den Witner kontrollieren ehrenamtliche Helfer den Standby-Betrieb des Bades.

Der Förderverein erarbeitet ein Konzept, er benötigt anfangs 200 000 Euro von der Stadt.

2012: Im März bewilligt der Stadtrat 175 000 Euro und für vier weitere Jahre jeweils 170 000 Euro an Zuschüssen.

Im Mai wird die Bürgergenossenschaft gegründet. Paralell dazu wird Geld gesammelt, eine große Hilfswelle rollt an.

Im August findet der erste Arbeitseinsatz statt. Die Helfer steigen dem Bad aufs Dach.

Ab September finden regelmäßige ehrenamtliche Arbeitseinsätze statt, dabei beteiligen sich auch zahlreichen Firmen.

Am 17. September wird wieder das Wasser in die Becken gelassen.

Am 24. November 2012 wird das Uslarer Badeland wieder eröffnet.

von Frank Schneider, Redakteur der HNA - Sollinger Allgemeinen